Ja, auch das geht: Nutzen Sie Ihren WordPress-Blog als Onlineshop. Verkaufen Sie digitale Produkte wie Downloads oder gegenständliche wie T-Shirts, Schuhe, Möbel, Kosmetik – was auch immer!
Der Schlüssel zur Lösung ist – wie fast immer – ein Plugin. Es ist englischsprachig, heisst WP e-Commerce und ist in einer Basisversion kostenlos erhältlich. Möchten Sie tabellarischen Aufbau der Produktseiten, eine verbesserte Suche oder Support müssen Sie das kostenpflichtige Gold Upgrade wählen.

Zwei mit WP e-Commerce umgesetzte Shops: www.crafty-designs.co.uk und http://tabletalk.com
Der Installationspart von WP e-Commerce ist genauso einfach wie bei jedem anderen Plugin: Laden Sie das Skript herunter. Entzippen Sie es und verschieben Sie den entstehenden Ordner wp-shopping-cart in den Plugin-Ordner auf Ihrem Server.
Wechseln Sie nach der Installation zur Registerkarte Plugins im Backend und aktivieren das Modul. Direkt anschließend sehen Sie eine neue Registerkarte e-Commerce. Aber auch im Frontend Ihres Blogs ist der Warenkorb bereits sichtbar – vermutlich unerwünschterweise, denn Sie haben ja noch gar keine Artikeldaten, Warengruppen oder Texte, geschweige denn Optik oder Sprache konfiguriert.
Beginnen Sie also rasch damit, Ihren Shop anzupassen – wie genau das geht, lesen Sie detailliert in unserem Buch.
Eine kleine Warnung:
Wer sich daran macht, sein WordPress-Blog zum Shop auszubauen, sollte kein ganz blutiger Anfänger in Sachen Webtechnik sein. Die Anpassung des Plugins auf deutsche Verhältnisse erfordert schon etwas Trickserei. Zudem müssen Sie zahlreiche Zusatzinformationen (Rückgabe, Widerruf, Versandkosten) einbinden, damit Sie mit hiesigen Vorschriften nicht in Konflikt geraten. Weitere Einschränkungen: Es sind englische Sprachkenntnisse vonnöten und als Zahlungsmethode funktioniert im Moment nur PayPal (mit Kreditkarte oder Banküberweisung).