Wer sich schon mal durch eine Powerpoint-Vorführung gegähnt hat, dem wird bei einer Prezi-Präsentation vermutlich schwindlig: Da bewegen Sie über eine imaginäre Bühne, zoomen sich mal hier, mal da ein, drehen sich um diese oder jene Grafik. Dahinter steckt ein webbasiertes Tool auf Flash-Basis, das sich verblüffend einfach bedienen lässt und ebenso verblüffende Ergebnisse liefert. Wie man mit Prezi arbeitet, eigene Präsentation erstellt und exportiert, habe ich in einem Workshop für die Zeitschrift WEBMAKING beschrieben. Hier das Ergebnis:
Archiv für Multimedia
Bilder innerhalb von WordPress bearbeiten
Neu seit WordPress 2.9: Innerhalb der Blogsoftware lassen sich auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen ausführen. Dazu klicken Sie im Bild-einfügen-Layer nach dem Upload auf den Link Bild bearbeiten:

Schauen Sie im Bild bearbeiten-Fenster unten links auf die Box Miniaturbild-Einstellungen (1., Screnshot unten) und legen Sie fest, ob sich Ihre Änderungen auf alle automatisch erstellten Bildgrößen (klein, mittel, groß und das Vorschaubild) auswirken sollen oder nur auf einzelne, und setzen Sie den entsprechenden Klick.
Danach sind folgende Verbesserungsmaßnahmen möglich:
Podcasts mit PodPress- so geht's
Manuelles Einfügen von Podcasts in Ihre Beiträge ist nicht schwer, aber alles andere als komfortabel. Mithilfe des Plug-in PodPress (http://wordpress.org/extend/plugins/podpress/) blenden Sie zum Link einen Player ein, erhalten Downloadstatistiken und bessere Vorschaumöglichkeiten:
- Installieren und aktivieren Sie PodPress. Schalten Sie im Backend zur neuen Registerkarte podPress und dort zunächst auf General Settings. Hier nennen Sie oben den Speicherort Ihrer Podcast-Dateien, weiter unten bei Post Content geben Sie an, ob Sie direkten Download erlauben und ob Sie einen Player, Statistiken und Buttons zeigen wollen. Bestätigen Sie mit Update Options.
- Auf der Registerkarte Player Settings haben Sie die Möglichkeit, die Farben der Bedienelemente anzupassen, bei Feed/Itunes Settings melden Sie Ihren Podcast mit detaillierten Informationen bei diversen Podcast-Portalen an.
- Laden Sie Ihre Podcast-Dateien in den in Schritt 1 festlegten Medienordner hoch, denn PodPress selbst hat keine Uploadfunktion.
- Nachdem die Vorbereitungen erledigt sind, geht es ans Veröffentlichen eines Podcasts. Dazu finden Sie auf der Seite Artikel/Erstellen unter dem Texteingabefenster ein neues Feld Podcasts. Klicken Sie auf Add media file und suchen Sie unter Location Ihre zuvor hochgeladene Datei. Geben Sie Dateityp und Beschriftung an und legen Sie fest, ob Player und Downloadlink gezeigt werden. Fügen Sie mit Add media file eine weiteren Beitrag hinzu oder speichern Sie und veröffentlichen Sie den Artikel gleich.
Unten sehen Sie (nur bei aktiviertem Plug-in natürlich!) das Ergebnis im Browser: Der Beitrag lässt sich per Player starten, auch in einem neuen Fenster, oder wahlweise herunterladen. Das Enclosure im RSS-Feed ist natürlich auch vorhanden!
[display_podcast]
Podcasting: Audio & Video im Abonnement
Audiobeiträge oder Videos auf der Homepage? Das ist nichts Neues. Podcasting dagegen schon: Hinter diesem Begriff, der sich aus “I-Pod” (dem MP-3-Player) und “broadcast” (senden) zusammen setzt , verbirgt sich das automatische Herunterladen von Audio- oder Videodateien aus dem Internet.
Eine “normale” MP3-Datei im Blog wird vom Surfer angeklickt und damit abgespielt – für einen Podcast ist dieser Klick gar nicht mehr nötig. Stattdessen abonniert der Leser (Hörer) einen RSS-Newsfeed, mit dem die “Radiosendung” oder andere Inhalte verknüpft sind. Erkennt der Newsreader des Lesers ein Update, landen die Beiträge des Feeds automatisch auf seinem PC oder sogar im MP3-Player.
Klingt kompliziert? Ist es vielleicht auch, was die Erstellung der Beiträge angeht – nicht aber, wenn es ums Veröffentlichen geht. Schon seit Version 1.5 ist die Unterstützung für Podcasts bei WordPress “eingebaut”. Es reicht ein Link im Beitrag und die Datei taucht separat als sogenanntes “enclosure” im RSS-Feed auf.
Die einzelnen Schritte zu einem Podcast:

- Erstellen Sie Ihr Podcast im Format mp3 oder mp4, zum Beispiel mit dem Open-Source-Progamm Audacity (siehe oben).
- Laden Sie die Datei auf Ihren Server – entweder per Upload-Box im Artikel-schreiben-Fenster oder per FTP-Programm in das von ihnen bevorzugte Verzeichnis.
- Verlinken Sie die Datei in Ihrem Blogbeitrag (in statischen Seiten funktioniert es nicht). Entweder benutzen Sie den Dateibrowser (siehe oben) oder Sie tippen im Codeeingabefenster Pfad und Link manuell ein. Wichtig: Es muss sich um einen kompletten, absoluten Pfad handeln, ein relativer nach dem Muster /uploads/datei.mp3 reicht nicht.
- Automatisch fügt WordPress dem RSS-Feed des Beitrags einen Enclosure-Link zur Datei hinzu. Fertig!
Crazylove – Musikstück von Roachford, via www.netzwelt.de
Ein Video, zwei Methoden: Link oder Anzeige
Genau wie bei den Musikstücken stellt sich auch bei Videos die Frage “verlinken oder einbetten”.
- Verlinken ist die technisch einfache Lösung. Legen Sie Ihre Videos bei einem Dienst wie YouTube oder auf Ihrem Webspace ab und nennen Sie die URL in einem Blogbeitrag. Vorteil: Diese Methode macht keine Mühe und klappt immer. Nachteil: Ihre Leser verlassen Ihre Seite, entweder in Richtung YouTube oder es öffnet sich ein neues Programm auf dem Rechner.
- Die technisch etwas aufwändigere Methode Einbetten zeigt den Clip innerhalb Ihrer Blogseite. Beim Onlinedienst WordPress.com setzten Sie das sehr einfach um, bei einem selbst gehosteten Blog müssen Sie ein klein wenig mehr Aufwand betreiben. Dafür sind die Videos aber auf Mausklick abspielbar und Ihre Besucher bleiben Ihnen erhalten.
Im WordPress-Buch finden Sie genaue Anleitungen für beides, hier sind die Beispiele:
Computerfrust – als verlinktes Video. Einbetten sieht folgendermaßen aus:
[youtube RZfwuCjbBDk]
Grafiken in einen Artikel einbinden
![]()
Das einfachste Muster: Das Bild erscheint als Thumbnail, auf Mausklick öffnet sich die großformatige Originalansicht in einem neuen Fenster. Dafür wählen Sie im Upload-Fenster (Schreiben / Artikel) die Optionen Vorschaubild und Link auf Datei.
Eine andere Möglichkeit: Blenden Sie nur den Bildtitel ( Stiefmütterchen ) ein, der zu einer Blogseite mit dem Vollformat führt – im Gegensatz zu einem Extrafenster ( gelbe Blumen ) . Hier heißen die Optionen Titel und Seite. Die Angabe Volle Größe sollten Sie nur wählen, wenn das Original auch wirklich ins Layout hineinpasst. Sonst sprengt es die Blogseite.
Wichtig: Bilder erst bearbeiten, dann hochladen!
Eines der wenigen wünschenswerten Extras, das bei WordPress fehlt, ist eine ganz einfache Bildbearbeitung. Soll heißen: Bevor Sie Fotos hochladen, beschneiden und schärfen Sie sie, rechnen Sie die Größen passend um und erzeugen Sie die passenden Speicherplatz sparenden Dateiformate. All das können Sie nicht innerhalb von WordPress erledigen.