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Präsentieren mit Prezi – so geht’s

Wer sich schon mal durch eine Powerpoint-Vorführung gegähnt hat, dem wird bei einer Prezi-Präsentation vermutlich schwindlig: Da bewegen Sie über eine imaginäre Bühne, zoomen sich mal hier, mal da ein, drehen sich um diese oder jene Grafik. Dahinter steckt ein webbasiertes Tool auf Flash-Basis, das sich verblüffend einfach bedienen lässt und ebenso verblüffende Ergebnisse liefert. Wie man mit Prezi arbeitet, eigene Präsentation erstellt und exportiert, habe ich in einem Workshop für die Zeitschrift WEBMAKING beschrieben. Hier das Ergebnis:

Bilder innerhalb von WordPress bearbeiten

Neu seit WordPress 2.9: Innerhalb der Blogsoftware lassen sich auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen ausführen. Dazu klicken Sie im Bild-einfügen-Layer nach dem Upload auf den Link Bild bearbeiten:

Schauen Sie im Bild bearbeiten-Fenster unten links auf die Box Miniaturbild-Einstellungen (1., Screnshot unten) und legen Sie fest, ob sich Ihre Änderungen auf alle automatisch erstellten Bildgrößen (klein, mittel, groß und das Vorschaubild) auswirken sollen oder nur auf einzelne, und setzen Sie den entsprechenden Klick.

Danach sind folgende Verbesserungsmaßnahmen möglich:

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Videos schnell einbetten mit oEmbed

Neu seit WordPress 2.9: Gebrauchsfertige und super simple Videoanbindung. Das neue, sogenannte oEmbed sorgt dafür, dass WordPress die Internetadressen einiger Videodienste automatisch erkennt und daraus die passende „Anbindung“ generiert.

Bislang funktioniert oEmbed bei folgenden Diensten:

  • Youtube
  • Vimeo
  • Daily Motion
  • Flickr
  • Scribd
  • Blip.tv
  • Photobucket
  • Google Video
  • WordPress tv

Und so gehen Sie vor:

  1. Kontrollieren Sie, ob Sie auf der Seite Einstellungen/Mediathek einen Klick gesetzt haben bei Versuche automatisch alle Klartext-URLs einzubinden.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Videos bei einem der oben genannten Dienste.
  3. Kopieren Sie die Internetadresse, unter der das gewünschte Video jetzt aufrufbar ist, in den Texteditor. Setzen Sie die URL in eine eigene Zeile und verlinken Sie sie nicht!
  4. Veröffentlichen Sie den Artikel – fertig!

Podcasts mit PodPress- so geht's

Manuelles Einfügen von Podcasts in Ihre Beiträge ist nicht schwer, aber alles andere als komfortabel. Mit­hil­fe des Plug-in PodPress (http://wordpress.org/extend/plug­ins/podpress/) blenden Sie zum Link einen Player ein, er­halten Download­statistiken und bessere Vorschaumöglichkeiten:

  1. In­stal­lie­ren und aktivie­ren Sie PodPress. Schal­ten Sie im Back­end zur neuen Re­gister­karte podPress und dort zu­nächst auf Ge­ne­ral Settings. Hier nen­nen Sie oben den Spei­cher­ort Ihrer Podcast-Dateien, wei­ter unten bei Post Con­tent geben Sie an, ob Sie direkten Down­load er­lau­ben und ob Sie einen Player, Statis­ti­ken und Buttons zei­gen wollen. Be­stätigen Sie mit Up­date Options.
  2. Auf der Re­gister­karte Player Set­tings haben Sie die Mög­lich­keit, die Far­ben der Bedien­elemen­te anzu­passen, bei Feed/Itunes Set­tings mel­den Sie Ihren Podcast mit detail­lierten In­for­ma­tio­nen bei diversen Podcast-Portalen an.
  3. La­den Sie Ihre Podcast-Dateien in den in Schritt 1 festlegten Medienordner hoch, denn PodPress selbst hat kei­ne Uploadfunktion.
  4. Nach­dem die Vor­be­rei­tun­gen er­le­digt sind, geht es ans Ver­öffent­lichen eines Podcasts. Dazu finden Sie auf der Seite Artikel/Erstellen unter dem Textein­gabefenster ein neues Feld Podcasts. Kli­cken Sie auf Add media file und suchen Sie unter Lo­ca­tion Ihre zu­vor hochgeladene Datei. Geben Sie Datei­typ und Be­schrif­tung an und legen Sie fest, ob Player und Downloadlink ge­zeigt wer­den. Fügen Sie mit Add media file eine wei­te­ren Beitrag hin­zu oder spei­chern Sie und ver­öffent­lichen Sie den Artikel gleich.

Unten se­hen Sie (nur bei aktiviertem Plug-in natürlich!) das Er­geb­nis im Browser: Der Beitrag lässt sich per Player star­ten, auch in einem neuen Fens­ter, oder wahl­wei­se herun­ter­laden. Das Enclosure im RSS-Feed ist na­tür­lich auch vor­han­den!

[display_podcast]

Podcasting: Audio & Video im Abonnement

Audiobeiträge oder Videos auf der Homepage? Das ist nichts Neues. Podcasting dagegen schon: Hinter diesem Begriff, der sich aus “I-Pod” (dem MP-3-Player) und “broadcast” (senden) zusammen setzt , verbirgt sich das automatische Herunterladen von Audio- oder Videodateien aus dem Internet.

Eine “normale” MP3-Datei im Blog wird vom Surfer angeklickt und damit abgespielt – für einen Podcast ist dieser Klick gar nicht mehr nötig. Stattdessen abonniert der Leser (Hörer) einen RSS-Newsfeed, mit dem die “Radiosendung” oder andere Inhalte verknüpft sind. Erkennt der Newsreader des Lesers ein Update, landen die Beiträge des Feeds automatisch auf seinem PC oder sogar im MP3-Player.

Klingt kompliziert? Ist es vielleicht auch, was die Erstellung der Beiträge angeht – nicht aber, wenn es ums Veröffentlichen geht. Schon seit Version 1.5 ist die Unterstützung für Podcasts bei WordPress “eingebaut”. Es reicht ein Link im Beitrag und die Datei taucht separat als sogenanntes “enclosure” im RSS-Feed auf.

Die einzelnen Schritte zu einem Podcast:

Audacity

  1. Erstellen Sie Ihr Podcast im Format mp3 oder mp4, zum Beispiel mit dem Open-Source-Progamm Audacity (siehe oben).
  2. Laden Sie die Datei auf Ihren Server – entweder per Upload-Box im Artikel-schreiben-Fenster oder per FTP-Programm in das von ihnen bevorzugte Verzeichnis.
  3. Verlinken Sie die Datei in Ihrem Blogbeitrag (in statischen Seiten funktioniert es nicht). Entweder benutzen Sie den Dateibrowser (siehe oben) oder Sie tippen im Codeeingabefenster Pfad und Link manuell ein. Wichtig: Es muss sich um einen kompletten, absoluten Pfad handeln, ein relativer nach dem Muster /uploads/datei.mp3 reicht nicht.
  4. Automatisch fügt WordPress dem RSS-Feed des Beitrags einen Enclosure-Link zur Datei hinzu. Fertig!

Crazylove – Musikstück von Roachford, via www.netzwelt.de

Ein Video, zwei Methoden: Link oder Anzeige

Genau wie bei den Musikstücken stellt sich auch bei Videos die Frage “verlinken oder einbetten”.

  • Verlinken ist die technisch einfache Lösung. Legen Sie Ihre Videos bei einem Dienst wie YouTube oder auf Ihrem Webspace ab und nennen Sie die URL in einem Blogbeitrag. Vorteil: Diese Methode macht keine Mühe und klappt immer. Nachteil: Ihre Leser verlassen Ihre Seite, entweder in Richtung YouTube oder es öffnet sich ein neues Programm auf dem Rechner.
  • Die technisch etwas aufwändigere Methode Einbetten zeigt den Clip innerhalb Ihrer Blogseite. Beim Onlinedienst WordPress.com setzten Sie das sehr einfach um, bei einem selbst gehosteten Blog müssen Sie ein klein wenig mehr Aufwand betreiben. Dafür sind die Videos aber auf Mausklick abspielbar und Ihre Besucher bleiben Ihnen erhalten.

Im WordPress-Buch finden Sie genaue Anleitungen für beides, hier sind die Beispiele:

Computerfrust – als verlinktes Video. Einbetten sieht folgendermaßen aus:

[youtube RZfwuCjbBDk]

Musik im Blog: Verlinken oder einbetten?

Wenn Sie ein Musikstück über Hochladen und In den Editor senden einbinden, dann verlinken Sie Ihre Audiodateien. Der Besucher klickt auf den Textlink ( Techno-Track ), die Datei wird herunter geladen und auf dem PC öffnet sich das Programm, das diesen Dateityp abspielen kann – zum Beispiel Windows Media Player oder WinAmp.

Nahtloser ist die Lösung, Audiodateien in die Seite einzubetten. Der Musiktitel wird dadurch schon mit den anderen Seitenelementen geladen und (Gott bewahre!) endlos als Hintergrundmusik abgespielt. Besser als Zwangsbeschallung ist jedoch, wenn Sie die Musik zwar einbetten, aber dennoch dem Besucher die Kontrolle überlassen, ob, wann und wie laut er zuhören möchte. Dafür benötigen Sie einen sogenannten Player, eine kleine Abspielsoftware, die Sie gleich mit Ihrer Seite ausliefern. Oder nutzen Sie die eh bei den meisten Surfern vorhandene Flashtechnologie im Browser.

Audioplayer für (WordPress-)Webseiten gibt es viele, beweist die eindrucksvolle Liste. Stellvertretend für alle stellen wir im WordPress-Buch das besonders einfach zu bedienende Plugin von Nesiumdotcom vor.

Eingebetteter Player:

[mp3 url="http://www.country24.de/blog/audio/free.mp3"]Jingle[/mp3]

Beispielmusik von MP3-Gema-Frei.

Grafiken in einen Artikel einbinden

Stiefmütterchen
Das einfachste Muster: Das Bild erscheint als Thumbnail, auf Mausklick öffnet sich die großformatige Originalansicht in einem neuen Fenster. Dafür wählen Sie im Upload-Fenster (Schreiben / Artikel) die Optionen Vorschaubild und Link auf Datei.

Eine andere Möglichkeit: Blenden Sie nur den Bildtitel ( Stiefmütterchen ) ein, der zu einer Blogseite mit dem Vollformat führt – im Gegensatz zu einem Extrafenster ( gelbe Blumen ) . Hier heißen die Optionen Titel und Seite. Die Angabe Volle Größe sollten Sie nur wählen, wenn das Original auch wirklich ins Layout hineinpasst. Sonst sprengt es die Blogseite.

Wichtig: Bilder erst bearbeiten, dann hochladen!

Eines der wenigen wünschenswerten Extras, das bei WordPress fehlt, ist eine ganz einfache Bildbearbeitung. Soll heißen: Bevor Sie Fotos hochladen, beschneiden und schärfen Sie sie, rechnen Sie die Größen passend um und erzeugen Sie die passenden Speicherplatz sparenden Dateiformate. All das können Sie nicht innerhalb von WordPress erledigen.