Nachdem der Besucherzugang, der einen Blick hinter die Kulissen dieses WP-Blogs bieten sollte, in letzter Zeit leider missbräuchlich benutzt wurde, habe ich ihn gesperrt. Ein Login als “buchbesucher” mit dem im Buch bekannt gegebenen Passwort ist daher nicht mehr möglich.
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Ein Blog für jeden Leser? Derzeit leider nicht…
Ich ziehe derzeit gerade um – mit Sack und Pack, in dem Fall sieben Domains und dazugehörigen Webprojekten. Weil mein bisheriger Miet-Webspace bei inzwischen fünf WordPress-Installationen arg in die Knie ging , habe ich mir jetzt sozusagen eine Eigentumswohnung zugelegt – einen Managed Server bei Host Europe. Während der Umzug der normalen WordPress-Installationen gut klappt, bereitet country24.de als Multisite-Installtion erhebliche Probleme. Nachdem es mir bislang nicht gelungen ist, diese Anleitung hier abzuarbeiten, werde ich für eine Weile keine Leserblogs mehr anbieten. Sämtliche Inhalte bleibe natürlich erhalten, ebenso die Möglichkeit, ein Benutzerkonto einzurichten, um sich das Backend anzusehen.
WordPress als Multiblog – wer braucht das überhaupt?
Die neue Multiblogfunktion von WordPress 3 – die Verwaltung mehrerer Blogprojekte auf einer gemeinsamen Oberfläche – lässt offensichtlich viele Nutzer lechzen: Das will ich auch! Und dann kommt das böse Erwachen, wenn sich das alles anders (und viel komplizierter) darstellt, als man gedacht hat… Denn Multiblogs im Sinne der WordPress-Entwickler bedeutet “viele Subblogs unter einem namensgebenden Hauptblog” (wie bei wordpress.com) – nicht aber einen Überbau für drei oder vier gleichrangige Blogs mit unterschiedlichen Domainnamen. Dafür ist eine Multiblog-Installation eigentlich überdimensioniert und muss erst mit etwas Arbeit hingebogen werden.
Alternative zum Multiblog, vor allem wenn Sie keinen fortgeschrittenen Adminkenntnisse mitbringen: Installieren Sie stattdessen das WordPress-Programm nochmals auf den weiteren Datenbanken, die möglicherweise zu Ihrem Webspace gehören – oder eröffnen Sie kurzerhand Konten bei wordpress.com, wenn’s an Webspace und Datenbanken mangelt. Auch wenn Sie mit mehreren Freunden ein Gemeinschaftsblog führen möchten, brauchen Sie kein Multiblog. Schon beim „normalen“ WordPress ist es schließlich möglich, mehrere oder sogar viele Autoren zu beteiligen und diesen genau beschriebene Rechte zuzuweisen. Eine weitere Alternative für WordPress als Communitylösung ist das Plug-in-Paket BuddyPress, das viele Funktionen zur Verfügung stellt.
Wer für sich entschieden hat, Multiblogs zu versuchen, findet hier eine Kurzanleitung zum Vereinen mehrere bestehender Blogs und hier und hier Informationen zum Domain-Mapping-Plugin.
Jetzt erschienen: Weblog mit WordPress 3
Gegenüber seinem Vorgänger, dem großem Buch WordPress 2.5, hat die 3er Version des neu erschienenen Ratgebers fast 100 Seiten mehr, nämlich genau 440. Allein das zeigt schon, wie viele neue Features und Funktionen in den letzten zweieinhalb Jahren dazu gekommen sind: Bildbearbeitung innerhalb des Systems, Auto-Aktulisierung von System, Plug-Ins und Themes und ganz aktuell in Version 3 die Möglichkeit mehrere Blogs innerhalb eines Backends zu verwalten oder maßgeschneiderte Navigationsmenüs zu erzeugen.
Neu erschienen: Der erfolgreiche Onlineshop
“Das große Buch: Der erfolgreiche Online-Shop” ist das bislang umfangreichste Druckwerk, an dem ich mitgearbeitet habe. Meine Co-Autorin Simone Janson und ich haben fast 800 Seiten aktuelle Informationen als Leitfaden für den professionellen Aufbau und Betrieb eines modernen, erfolgreichen Onlineshops zusammen getragen. Sie lernen:
- Geschäftsideen zu entwickeln, zu prüfen und umzusetzen
- Businesspläne zu erstellen und Kredite sowie Zuschüsse sichern
- das optimale Shopsystem zu ermitteln und individuell einzurichten
- Artikel ansprechend und benutzerfreundlich zu präsentieren
- den Shoperfolg durch Controlling & Marketing sicher zustellen
- Abmahnfallen zu umgehen und eine rechtssichere Präsenz zu unterhalten
Das umfassende Werk unterstützt Sie von der ersten Geschäftsidee an bei der Shop-Realisierung und hilft Ihnen dabei, typische Fehler zu vermeiden. Das Themenspektrum reicht von der Gründung eines eigenen Shops bis zur professionellen Vermarktung Ihres beliebig viele Artikel umfassenden Sortiments. Breiten Raum nimmt der Vergleich gängiger Shopsysteme und deren Praxiseinsatz ein. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass die verständliche, praxisorientierte Einführung auch Einsteigern und ungeübten Anwendern ohne Webdesign-Erfahrung die Scheu vor dem Start ins E-Business nimmt.
Jetzt erhältlich: “Ihr eigenes Weblog mit WordPress”
352 Seiten stark, peppig grüner Einband: Schön geworden, sag ich mal ganz unbescheiden… Seit Beginn dieser Woche ist mein aktuelles Buch im Buchhandel und bei Amazon erhältlich. Eigentlich mit drei Monaten Verspätung, denn die Ankündigung einer neuen Software-Version machte mir und dem Verlag, Data Becker, einen Strich durch die Rechnung, als Texte und Bilder zu 99 Prozent fertig waren. Andererseits konnte ich das bereits Geschriebene als Grundlage nutzen und Funktionen und Änderungen des “neuen” WordPress 2.5 besonders gründlich unter die Lupe nehmen.
Wie ich’s finde? Nun, die neuen Farben des Admin-Bereiches gefallen mir und für lesbar halte ich sie auch. Die frühere Einteilung der Schreiben-Seiten erschien mir allerdings kompakter und flotter zu bedienen – oder war das lediglich Macht der Gewohnheit? Weiteres Plus: Das neue Upload-System, das nun auch das Hochladen mehrerer Bilder auf einmal ermöglicht.
Allerdings war man von den WordPress-Entwcklern bislang weniger Banana-Ware , die beim Anwender reift, gewohnt. Der muckende Flash-Uploader, die undokumentierte Galerie-Funktion gehören definitiv in diese Kategorie. Und auch eine vernünftigen “Assistenten” zum Anlegen interner Links vermisse ich nach wie vor.
Trotzdem: WordPress ist das anwenderfreundlichste Stück Web-Software, das ich kenne – einfacher zu bedienen als die meisten CMS, unkomplizierter als HTML-Editoren sowieso. Damit kann auch ein Webneuling eine professionell aussehende Homepage mit aktuellem Inhalt füllen – und der Profi erfreut sich an den vielen Tuning- und Umbaumöglichkeiten.
WordPress 2.5 ist da
Fast pünktlich – nach Software-Entwickler-Maßstäben vermutlich sogar überpünktlich
– ist Version 2.5 von WordPress erschienen und steht jetzt auch schon in deutscher Version zum Download bereit. Ich sichere gerade meine bisherige Installation dieses Buchblogs und beginne gleich damit, die aktuelle Version einzuspielen. Lokal habe ich das ganze schon (ohne Probleme) durchexerziert und was ich dabei vom Backend gesehen habe, gefällt mir ausgesprochen gut:

Sieht übersichtlich aus, funktioniert gut, wenn ich auch manche Menüpunkte erst einmal wieder suchen muss (okay, kein Problem für Programmneulinge) und als Fehlsichtige die weicheren Kontraste bedauere. Auch meine Plugins machten keine Probleme – im Gegenteil: Einige von ihnen sind durch eingebaute neue Funktionen (Bildergalerie, Massenupload von Bildern) sogar überflüssig geworden.
More to come…
WP-Buch erscheint im Mai
Anders als zunächst geplant erscheint “mein†WordPress-Buch nicht Ende Februar, sondern erst im Mai. Der Grund: Für die nächste Version der Software (im April soll Release 2.5 erschienen) haben die Entwickler einige größere Änderungen eingeplant. Unter anderem wird das Backend neu geordnet und gestaltet, lassen sich Widgets und Links leichter verwalten. Natürlich wird auch “unter der Haube€ herumgeschraubt, damit WordPress suchmaschinenfreundlicher und das Frontend schneller geladen wird.
So sehr mich das als WordPress-Nutzerin freut – für mich als WordPress-Buchautorin bedeutet es, dass ich mein gerade fertig gestelltes WordPress-Buch in die Tonne kloppen in Warteposition bringen muss. Sobald die neue Version erschienen ist, werde ich alle Änderungen sichten und die Texte und Abbildungen entsprechend anpassen.

Wer schon mal kiebitzen möchte: Der neue Adminbereich lässt sich hier testen. Der Username ist admin, das Passwort demo.
Das hat WordPress alles zu bieten

WordPress ist eine ausgereifte, gut dokumentierte Blogsoftware. Seit 2003 wurde sie millionenfach heruntergeladen und ist bei mehreren hunderttausend selbst gehosteten Blogs im Einsatz. Damit dürfte WordPress “Marktführer” bei den Open Source Blogs sein – und das mit gutem Grund.
Die aktuelle WordPress-Version 2.3 stammt vom September 2007. Ihre Neuheiten befinden sich vor allem “unter der Motorhaube”, sprich im Bereich Datenbankstruktur. Aus Benutzersicht entscheidender war da sicherlich die Sidebar-Lösung aus Version 2.2: In den Seitenspalten des Blogs lassen sich Funktionen (Tipps, Linklisten, Bildvorschauen) ganz einfach mit der Maus hinzufügen und anordnen – versuchen Sie das einmal mit einem HTML-Editor beim Entwurf einer “normalen” Homepage!
Die entscheidenden WordPress-Vorteile
- Die Einbindung statischer Seiten – also ohne Blogeinträge – ist vorbildlich einfach gelöst. Benutzer können beliebige Startseiten festlegen.
- Selbst Webneulinge begreifen schnell, wie man Einträge schreibt sowie Sicherheits- und Veröffentlichungseinstellungen festlegt.
- Durch eigene Kategorien und Unterkategorien lassen sich Beiträge nicht nur nach Datum, sondern nach Themengruppen sortieren.
- Das Backend (wo der Blogautor arbeitet) ist übersichtlich, mit mühelos zu lesenden Schriften und Formularfeldern.
Für das Frontend (das der Leser sieht) existieren tausende von Designs – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. - Das Anpassen und Umschalten der Optik sind gut gelöst.
- WordPress erzeugt standardkonforme Seiten. Die Entwickler haben großen Wert auf Suchmaschinen-Freundlichkeit gelegt.
- WordPress ist Open Source-Software, also ohne Lizenzgebühren nutzbar. Eine große, aktive Nutzergemeinschaft kümmert sich um Support und Weiterentwicklung.
Nicht zu verschweigen: Mögliche Nachteile
- WordPress ist eine serverbasierte Software: Alle Änderungen und Ergänzungen erfolgen via Internet und online. Damit können Sie zwar per Browser von jedem beliebigen Rechner aus auf Ihr Blog zugreifen, aber es entstehen immer auch Verbindungsgebühren.
- WordPress fehlt die allerletzte Flexibilität. Wer auch an kleinsten Schräubchen drehen möchte, muss PHP-Wissen mitbringen und gerne im Quelltext arbeiten. Erst dann lassen sich auch ungewöhnlichere Zusatzfunktionen einbinden oder Seitenvorlagen maßschneidern.
- Mit einer Installation von WordPress können Sie genau einen Blog betreiben. Möchten Sie eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche für mehrere Projekte, ist das Tool nicht geeignet. Verwenden Sie dann das neue WordPress MU.
- WordPress-Seiten werden immer dynamisch generiert, also auf Besucheranforderung erzeugt. Das spart Speicherplatz auf dem Ser-ver, kann aber bei trafficstarken Blogs mit vielen Seitenaufrufen ein Nachteil sein und den Datenbankserver in die Knie zwingen.
- Der neue Update-Mechanismus, bei dem die Software ihre Versionsnummer und verwendete Plugins ins Internet an wordpress.org übermittelt, stößt sicherheitsbewussten Nutzern sauer auf.
Geld verdienen: Amazon-Empfehlungen einbinden
Dieses Geschäftsfeld passt zu fast jedem Blogthema: Stellen Sie Bücher vor, die Sie gerade lesen, oder besprechen Sie CDs. Surft der Besucher weiter zu Amazon und kauft tatsächlich, erhalten Sie eine Provision – meist einen Satz zwischen fünf und zehn Prozent.
Um beim Buchverkauf mitzuverdienen, müssen Sie sich zunächst bei Amazon als Partner registrieren. Loggen Sie sich danach beim PartnerNet ein und klicken Sie auf der linken Seite den Button Linkgenerator / Widgets. Suchen Sie sich hier im Inhaltsbereich rechts einen passenden Linktyp aus. Möchten Sie einen Textlink einbinden, eine Suchbox, bestimmte Produktgruppen empfehlen? Für den Anfang wählen wir Einzeltitellink, um diesen in einen Blogbeitrag einzubauen.
Suchen Sie per Stichwort, Name oder ISBN nach dem von Ihnen gewünschten Produkt und geben Sie das Format des Links (Text, Grafik, Text und Grafik) an. Als Ergebnis erhalten Sie ein Stückchen Quellcode, dass Sie markieren und mit [STRG] + [C] in die Zwischenablage kopieren. Bei einem Nur-Grafik-Link speichern Sie zudem das Bild auf Ihrem Server.

Erstellen Sie im Backend von WordPress einen neuen Beitrag und schalten Sie in die Codeansicht, um den gerade kopierten Link mit [STRG] + [V] einzusetzen. Bei einem Nur-Grafik-Link müssen Sie zudem das Coverfoto hochladen und einbinden (Seite 103). Speichern und veröffentlichen Sie den Beitrag.
Codebausteine für Produktempfehlungen, oben als Textlinks, darunter als iframes:
Das große Buch Dreamweaver MX 2004
Data Beckers großes PC-Einsteigerbuch