Das Umschreiben der Webadressen Ihres Blogs funktioniert nur bei einem selbst gehosteten WordPress, aber es ist wahrhaft eine Maßnahme für Mensch und (Such-)Maschine. Vergleichen Sie einmal:
Vorher: http://www.country24.de/blog/?p=62
Nachher: http://www.country24.de/blog/podcasts-erstellen-mit-podpress
Vorher: http://www.country24.de/?page_id=2
Nachher: http://www.country24.de/impressum
Vorher: http://www.country24.de/?m=200801
Nachher: http://www.country24.de/archiv/2008/januar
Die Nachher-Versionen sind nicht nur für Besucher besser zu lesen oder zu merken. Sie liefern den Suchmaschinen zudem Schlagworte und gaukeln ihnen vor, es handele sich nicht um dynamische, sondern um (oft besser bewertete) statische Webseiten.
Wichtig: Linkstruktur besser nur einmal ändern!
Das Einstellen des Linkmusters für Ihre Webadressen ist eine Aufgabe, die Sie am besten zu Beginn Ihres Bloggerdaseins erledigen. Denn bei jedem Umschreiben ändern sich die URL sämtlicher Blogbeiträge. Listet eine Suchmaschine nun einen vor längerer Zeit erschienenen Artikel mit seinem alten Link, ist der Beitrag plötzlich nicht mehr auffindbar! Genauso müssen Sie in Blogbeiträgen die internen Links korrigieren, die Sie zuvor angelegt haben.
Linkstruktur festlegen – so geht’s
Die Einstellungen für die Linkstruktur finden Sie im WordPress-Backend bei Einstellungen / Permalinks:

Oben auf der Seite sehen Sie zunächst drei Standardfälle für die Adressen Ihrer Blogbeiträge:
- Standard: WordPress spricht die Beiträge, Seiten und Kategorien mit der internen ID an. Beispiel: http://www.ihrname.de/blog/?p=123. Das ist die voreingestellte Linkart – und die am wenigsten schönste für Benutzer und Suchmaschinen. Sie funktioniert allerdings auf jedem Server, erfordert keinerlei technische Kenntnisse und kann selbstverständlich weiter verwendet werden.
- Nach Datum und Titel: Die Linkadresse setzt sich zusammen aus dem Beitragstitel und dem Datum. Beispiel: http://www.ihrname.de/blog/2008/01/14/neuer-beitrag/. Das ist schon wesentlich besser lesbar. Um dieses Muster umsetzen, muss Ihr Server das Apache mod_rewrite-Modul unterstützen.
- Numerisch: Die Permalinks erhalten das Stichwort Archiv und eine eindeutige Nummer wie http://www.country24.de/blog/archiv/123. Dieses Muster ist – mit einigen Anpassungen – ein guter Kompromiss zwischen Lösung 1 und 2.
Gefällt Ihnen keines dieser Schemata, erstellen Sie Ihr eigenes bei Individuell, wie unten angebenen. Dazu setzen Sie mehrere Variablen nach dem Muster /%variable1%/%variable2%/%variable3%/ (oder noch mehr) zusammen. Vergessen Sie die Schrägstriche am Anfang und am Ende nicht!Verwenden können Sie folgende Platzhalter:
|
Permalink-Variable |
Ausgabe-Beispiel |
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%year% |
Jahr, vierstellig (2008) |
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%monthnum% |
Monat, zweistellig (03) |
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%day% |
Tag, zweistellig (25) |
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%hour% |
Stunde, zweistellig (09) |
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%minute% |
Minute, zweistellig (56) |
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%second% |
Sekunde, zweistellig (44) |
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%postname% |
Beitrags-Titel, einzelne Wörter mit Bindestrichen verbunden (ein-ganz-neuer-beitrag) |
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%post_id% |
standardmäßig vergebene ID (92) |
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%category% |
Kategorie (meine-kategorie) |
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%author% |
Name des Verfassers (meinname) |
Mein Webhost-Paket beinhaltet leider nicht mod-rewrite. Als Permalink-Struktur habe ich aber folgendes eingetragen: /index.php/%category%/%postname%/
Nur diese Struktur funktioniert, keine andere Variablen-Zusammenstellung, dann Fehler404. Statische Seiten, Blogseiten und auch die Unterseiten zu beiden funktionieren. Einzelne Blog-Artikel werden im Browser-Adress-Feld angezeigt, aber nicht gefunden, Fehlerseite404 wird erzeugt.
Bin auf der Suche nach einer Lösung.
Nach dem Update auf WordPress 2.6.2 funktioniert es.